ILS - Institut für Lernsysteme GmbH

- Ein Unternehmen der Klett Gruppe -
Doberaner Weg 18 -22
22143 Hamburg www.ILS.de
Das Institut für Lernsysteme, kurz ILS, mit Unternehmenssitz in Hamburg ist eine deutsche Fernschule. Sie ist mit einem Kursangebot von rund 250 Fernlehrgängen und mit einem Anteil von 25 Prozent am Fernunterrichtsmarkt Marktführer in Deutschland. Das ILS bietet nebenberufliche Weiterbildung für Erwachsene im sogenannten subakademischen Bereich an, also unterhalb der Hochschulebene. Zur Zeit betreut das ILS pro Jahr durchschnittlich 75.000 Fernschüler.
Das ILS ist ein Unternehmen der Klett-Gruppe. Am Unternehmensstandort in Hamburg sind auch die beiden Schwesterunternehmen - die Fernakademie für Erwachsenenbildung und die Europäische Fernhochschule Hamburg - angesiedelt. Beim ILS sind ca. 150 feste und rund 700 freie Mitarbeiter beschäftigt.
Die Fernlehrgänge des ILS sind thematisch breit gefächert und umfassen Schulabschlüsse, Fremdsprachen, Werbung, Kreativität, Gesundheit, Kaufmännisches Wissen, Informatik, Technik. Die Fernlehrgänge dauern, bei einer wöchentlichen Lernzeit von durchschnittlich 8 bis 12 Stunden, zwischen 6 und 42 Monate.
Das ILS ist die einzige Fernschule in Deutschland, die umfassend auf das Abitur mit Russisch als Fremdsprachen-Wahlmöglichkeit vorbereitet.
Eine Besonderheit des ILS ist das ILS-Fernlehrwerk. 1981 gewann das ILS eine Ausschreibung des Bundes und bietet seitdem im Auftrag des Auswärtigen Amtes Fernunterricht in über 75 Ländern der Welt in allen Schulfächern (Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde, Religion, Ethik, Kunst und Musik) einen nach Schulart differenzierten Fernunterricht in den Klassenstufen 5 bis 10 an. Der Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg untersuchte über einen Zeitraum von 10 Jahren, wie ehemalige Fernschüler des ILS-Fernlehrwerkes den Anschluss an das deutsche Schulsystem finden. Die meisten Schüler fanden den Anschluss an ihre Klassenstufe ohne Probleme.
Das Fernlehrwerk wird auch für Kooperationen mit deutschen Auslandsschulen genutzt, indem z. B. einzelne Unterrichtsfächer (vorübergehend) durch Fernunterricht abgedeckt werden, wenn (noch) keine entsprechenden Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Beispiele hierfür sind die Deutschen Schulen in Taipeh, Seoul und Belgrad, in denen vorübergehende Engpässe im Direktunterricht bereits durch Fernunterricht überbrückt wurden. Auch als Vorlauf für den Aufbau neuer deutscher Schulen im Ausland hat sich das Fernlehrwerk bewährt.
Seit 1980 betreut das ILS im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 - 10 per Fernunterricht auf allen fünf Kontinenten. Auch diese Fernlehrgänge sind staatlich zugelassen und entsprechen den Anforderungen deutscher Lehrpläne. Unterrichtsleitprogramme, Schulbücher, Tuschkästen, Atlasse, physikalische Versuchsgeräte oder Lektüren werden zweimal jährlich per Luftpost-Paket versendet.
Die Auslandsschule ermöglicht es Eltern, die aus beruflichen oder privaten Gründen einen längeren Auslandsaufenthalt planen, die schulische Ausbildung ihrer Kinder in dieses Vorhaben einbinden zu können. Den vom Auswärtigen Amt geförderten Fernunterricht für die Klassen 5 bis 10 gibt es in 15 Schulfächern und für alle drei Schulformen. Jedes Fach kann auch als Einzelfach belegt werden.
Quelle Wikipedia
