Fremdsprachen
Ob für den Beruf oder Ihren Urlaub: Sie suchen ein Fernstudium, dass Sie persönlich, so wie beruflich weiterbringt? Hier werden Sie fündig. Kommen Sie im Beruf weiter mit dem lernen einer Fremdsprache.
Fernschulen bieten ebenso wie Präsenzschulen die Möglichkeit, einen Sprachkurs zu absolvieren. Der Vorteil eines Sprachkurses per Fernlehrgang liegt in der räumlichen Unabhängigkeit. Außerdem kann das Lerntempo ganz individuell bestimmt werden, weil man nicht vom Tempo der Gruppe oder des Lehrers abhängig ist. Durch einen modernen Medienmix und eine individuelle Betreuung erreicht ein Sprachkurs an einer Fernschule das Niveau eines intensiven Sprachtrainings per Einzelunterricht.
prache kann unter zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten beschrieben werden:
1. Als Form der Verständigung zwischen Menschen: Sprache in diesem Sinne bezeichnet die aus Wörtern bestehende, also verbale Kommunikation und damit die erfolgreichste Kommunikationsform des Menschen, neben nonverbalen Kommunikationsformen wie der Körpersprache. Sie wird akustisch durch Schallwellen (Lautketten) oder visuell-räumlich durch Gebärden (vgl. Gebärdensprache) oder haptisch durch taktile Gebärden oder durch Lormen übertragen. Mit der Schrift (vgl. Schriftsprache) ist eine Kommunikation zu Personen möglich, die man nicht sieht. Sprache verfügt über einen Wortschatz, welcher semantische Informationen enthält und eine Grammatik, welche die Wörter in Beziehung zueinander setzt. Das kleinste Element einer Sprache ist das Wort, die Geste oder der Ausruf. Damit kann man nur dann erfolgreich kommunizieren, wenn man sich darauf verlassen kann, dass beim Hörer das gleiche (oder fast gleiche) Wissen wie beim Sprecher vorhanden ist. Insofern sind Wörter immer willkürlich gewählte Symbole für eine damit ebenso willkürlich verbundene Vorstellung. Exemplarisch ist die Definition von Edward Sapir (1921): „Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen“.
2. Als Medium des Denkens und der Weltauffassung schlechthin: Diese Definition, wie sie zuerst Wilhelm von Humboldt vorlegte, geht davon aus, dass Sprache für alle komplexeren Tätigkeiten und Denkvorgänge des Menschen unverzichtbar ist. Sprache ist damit nicht erst ein nachträgliches Mittel zur Verständigung zwischen Menschen, sondern jede Auffassung von Dingen und Sachverhalten in der Welt ist schon sprachlich strukturiert. Dinge und Sachverhalte werden durch die sprachliche Auffassung der Welt in Sinnzusammenhänge gebracht, ohne die dem Menschen keine Orientierung in der Welt möglich wäre. Der Mensch lebt demnach nicht zunächst wie das Tier in einer sinnlich aufgefassten Welt, über die er sich erst nachträglich und gelegentlich mittels Sprache verständigt, sondern er lebt in der Sprache. Es macht sein Menschsein aus, dass er die Dinge stets in einen sprachlichen Zusammenhang bringt. Dieser Ansatz richtet sich auch gegen die Auffassung der Sprache als eines Instruments der Kommunikation. (Martin Heidegger, Ernst Cassirer, Hans-Georg Gadamer).
